Ein 32-jähriger Schifahrer und eine 25-jährige Schifahrerin, beide aus Deutschland, begaben sich am 06.01.2019 ins Schigebiet Damüls/Mellau. Beide waren mit entsprechender Lawinen-Notfallausrüstung ausgestattet. Der 32-Jährige beabsichtigte gegen 15.30 Uhr die markierte Piste Nr. 14 im Bereich „Fahl“ für eine Tiefschnee-Abfahrt im freien Schiraum zu verlassen. Unmittelbar nach dem Verlassen löste sich ein Schneebrett, welches als Lawine abging und den Schifahrer mitriss. Beim Stillstand der Lawine war der 32-Jährige knietief verschüttet und konnte aus diesem Grund der folgenden Nachlawine nicht mehr entkommen. Durch die Nachlawine wurde er gänzlich verschüttet. Die 25-jährige Begleiterin setzte einen Notruf ab und suchte sogleich mit dem LVS-Gerät nach dem Verschütteten. Die Frau konnte den 32-Jährigen orten und dessen Kopf freilegen. Reanimationsmaßnahmen durch die vor Ort anwesenden Rettungskräfte sowie des Notarztes verliefen ergebnislos.