Die Eliminierung von Gefährdungen für Verkehrsteilnehmer durch alkohol- und suchtgiftbeeinträchtigte Fahrzeuglenker/innen stellt weiterhin eine der zentralen verkehrspolizeilichen Herausforderungen für die Exekutive dar. In diesem Zusammenhang wurde in der Nacht vom 05. auf den 06.05.2018 von der Vorarlberger Polizei eine Alkohol- und Suchtgiftschwerpunktaktion durchgeführt, an der insgesamt 15 Beamte der Landesverkehrsabteilung sowie der Bezirke Feldkirch und Bludenz teilnahmen. Die Einsatzkräfte wurden von 3 Polizeiärzten unterstützt. Im Zuge der Kontrollen wurden etwa 200 Alkoholvortests durchgeführt. Aufgrund der Überprüfungen wurden 9 alkoholisierte Fahrzeuglenker an der Weiterfahrt gehindert. 10 Fahrzeuglenker mussten aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie sich offenbar in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand befanden. Es war dies das erste Mal, dass in einem Schwerpunkteinsatz eine zweistellige Anzahl von Drogenlenkern festgestellt wurde. 14 Führerscheine wurden an Ort und Stelle abgenommen, alle der insgesamt 19 beeinträchtigten Fahrzeuglenker werden an die zuständige Bezirkshauptmannschaft angezeigt werden. Besonderheiten: Einer der festgestellten Drogenlenker wurde bereits vor 3 Tagen in einem offensichtlich durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand angehalten, er lenkte sein Fahrzeug, ohne jemals einen Führerschein gemacht zu haben. 2 weitere Drogenlenker waren ebenfalls nicht im Besitz einer Lenkberechtigung, ihnen war der Führerschein schon zu einem früheren Zeitpunkt entzogen worden, einer der beiden war zudem in einem nicht zum Verkehr zugelassenen Fahrzeug unterwegs. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass der Gefährdung durch alkohol- und suchtgiftbeeinträchtigte Fahrzeuglenker auch weiterhin entsprechende Priorität eingeräumt werden wird und deshalb jederzeit mit Kontrollen zu rechnen ist.