Bei einem Selbstmordanschlag im Südosten Afghanistans sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 weitere Menschen wurden bei der Explosion in einer Moschee in der Stadt Chost verletzt, wie ein Mitglied des Provinzrates am Sonntag erklärte.

In der Moschee sei ein Zentrum zur Registrierung von Wählern für die anstehenden Parlaments- und Provinzratswahlen eingerichtet worden. Die Anzahl der Opfer könne noch steigen, hieß es.

Bilal Sarwary, ein ehemaliger Journalist und Kandidat für die Parlamentswahlen, schrieb auf Twitter, dass bei dem Anschlag mindestens 19 Menschen getötet und 32 weitere verletzt worden seien. Bislang hat noch keine Gruppe den Anschlag für sich reklamiert. Die Wahlen sind für den 20. Oktober geplant.