Mit der ambulanten Wohnbetreuung soll neben der Förderung eigenständiger Selbstversorgung und sozialer Teilhabe der hilfsbedürftigen Menschen auch eine Verkürzung bzw. Verhinderung von Heimbetreuungen erzielt werden. Zielgruppe sind in erster Linie Erwachsene mit chronischen psychischen Erkrankungen und erheblichen psychosozialen Risiken, z.B. im Anschluss an einen Klinik- oder Heimaufenthalt. "Die Menschen werden nicht nur gemeindenah, sondern in ihrer Wohnung, in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld aufgesucht. Im Zuge des für heuer geplanten Ausbaus soll ein Schwerpunkt in der Suchtkrankenhilfe gesetzt werden", so Landesrat Bernhard.

Beim Start des ambulant betreuten Wohnens im Jahr 2015 standen landesweit 35 Plätze zur Verfügung, 2017 waren es bereits 125. Gemäß Psychiatriekonzept wird von einem Bedarf von 191 Plätzen für ganz Vorarlberg ausgegangen. Anbieter sind die Einrichtungen pro mente Vorarlberg GmbH, Caritas, Maria Ebene, aqua mühle Vorarlberg gGmbH und aks gesundheit GmbH.

 

 

 

 

Quelle: VLK