Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs Ibrahim Olgun hat das Kopftuchverbot der Regierung in Österreich kritisiert. Olgun sagte, wenn das Kopftuchverbot für Grundschulen nicht mit Dialog gelöst werden könne, werde man zur Verhinderung dieses Gesetzentwurfs alle rechtlichen Instanzen ausschöpfen. Weiter sagte Olgun, seit zwei Jahren hätten sich die Bedingungen für Muslime in Österreich zunehmend verschlechtert. Islamische Themen würden nicht akademisch diskutiert sondern politisch instrumentalisiert. Ein Inkrafttreten des diskriminierenden und trennenden Gesetzes würde sie zum Gang vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zwingen.