Das Konkursverfahren über die Lustenauer Firma Alge Elastic wurde heute (Donnerstag) eröffnet. Land und AMS sind zur Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereitet, konkret mit der Einrichtung einer Arbeitsstiftung, informiert Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser: „Sollte das Unternehmen nicht weitergeführt werden können, so muss es oberstes Ziel, dass die Mitarbeiter möglichst rasch wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden“. Rüdisser ist angesichts der guten Arbeitsmarktlage „vorsichtig optimistisch“.


Derzeit ist noch unklar, ob das Unternehmen weitergeführt werden kann; auch dem AMS wurden noch keine MitarbeiterInnen zur Kündigung im Rahmen des Frühwarnsystems angemeldet. Sollten MitarbeiterInnen gekündigt werden gibt es eine von AMS und Land Vorarlberg gemeinsam finanzierte Stiftung. „Oberstes Ziel muss in so einem Fall sein, dass die Mitarbeiter möglichst rasch wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Aufgrund der ausgezeichneten Arbeitsmarktlage sind wir vorsichtig optimistisch und glauben, dass ein Großteil der Mitarbeiter rasch in ein anderes Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden könnte“, so der Landesstatthalter.

Sollten Nachqualifizierungen notwendig sein, können diese entweder im Rahmen der Stiftung oder, je nach Qualifikationsprofil und individueller Situation, auch über andere Angebote des AMS erfolgen. „Zusätzlich stehen für verschiedene Zielgruppen auch Angebote wie beispielsweise die Eingliederungshilfe zur Verfügung“,  informiert AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter.

 

 

 

VLK