„Dass Frauen über zehn Jahre gerechnet die Hälfte ihres Einkommens nach der Geburt verlieren, ist ein Skandal. Die Bundesregierung muss sofort die volle Anrechnung von Karenzzeiten gesetzlich beschließen, um diesen Missstand zu beseitigen“, kommentiert Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die aktuelle Kleven-Studie zu Einkommensverlusten für Frauen.

„Es ist eine Chuzpe und eine Frechheit gegenüber tausenden Müttern, dass ÖVP-Klubobmann Wöginger die von ihm angekündigte gesetzliche Karenzzeitanrechnung wieder abgesagt hat. Frauen haben es nicht verdient, fürs Kinderkriegen bestraft zu werden“, sagt Teiber.

Ilse Fetik, Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp pflichtet ihr bei und ergänzt: „Als Gewerkschaften haben wir in den Kollektivvertragsverhandlungen schon viel erreicht. Jetzt ist der Gesetzgeber gefordert, die volle Karenzzeitanrechnung für alle Frauen endlich zu beschließen.“

 

 

 

ÖGB