Für Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler sind diese Zahlen ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. "Die Präsenz und Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen auf den internationalen Märkten trägt in entscheidendem Maße zur Stärke der Vorarlberger Wirtschaft bei", so Wallner.

„Export ist immer mit Mut und Risiko verbunden – die Vorarlberger Exportwirtschaft hat auch im ersten Halbjahr 2018 bewiesen, dass es sich lohnt sich von Schwierigkeiten nicht gleich abschrecken zu lassen.“ Gerade im Zusammenhang mit zunehmendem Protektionismus sieht WKV-Präsident Hans Peter Metzler Wirtschaftsabkommen als eine „Versicherung für die Zukunft, denn für die erfolgreiche Entwicklung und Entfaltung unserer Wirtschaft brauchen wir Kooperation, Innovation und Qualität statt Handelsbarrieren.“

 

Positive Handelsbilanz

Da die Exporte die Importe übersteigen, kann Vorarlberg einmal mehr eine positive Handelsbilanz vorweisen. Im 1. Halbjahr 2018 ist allerdings das Importvolumen stärker gestiegen als das  Exportvolumen, was den Handelsbilanzüberschuss schmälert. Mit einem Plus von rund 1,3 Milliarden Euro ist die Bilanz aber nach wie vor äußert positiv.

 

EU ist Haupthandelspartner

Ein Anteil von zwei Dritteln der Vorarlberger Aus- und Einfuhren entfällt auf die Mitgliedsländer der EU und davon wiederum fast die Hälfte auf Deutschland (Exporte: 1,56 Milliarden Euro; Importe: 1,52 Milliarden Euro). Die nächstwichtigsten Handelspartner sind der westliche Nachbar Schweiz und Italien. In alle drei Länder konnten die Vorarlberger Exporte gesteigert bzw. gehalten werden.

Eisen- und Metallwaren machen sowohl bei den Ein- als auch Aufuhren den größten Warenwert aus. Hier haben die Exporte um fast zehn Prozent auf 1,55 Milliarden Euro zugelegt, die Importe sogar um 17,2 Prozent auf über 950 Millionen Euro. Die weiteren im Außenhandel dominierenden Warengruppen sind Kessel, Maschinen und Apparate, Nahrungs- und Genussmittel, Chemische und pharmazeutische Produkte sowie Elektronik.

 

 

 

VLK