Am 14. Juni 2018 haben Abgeordnete der Regierungsparteien ohne sozialpartnerschaftliche Einbindung einen Initiativantrag zur Änderung der Arbeitszeitregelungen eingebracht. Mit dieser Gesetzesinitiative sollen generell ein 12-Stunden-Arbeitstag und eine 60-Stunden-Arbeitswoche ermöglicht werden. Die Beschlussfassung im Nationalrat ist für Anfang Juli vorgesehen. "Die von der Regierung vorgelegten Regelungen zur Arbeitszeit würden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr viel kosten: Freizeit, Geld und Gesundheit. Gegen diesen Raubzug mobilisieren ÖGB und Gewerkschaften ab sofort“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Auch AK-Präsident Hubert Hämmerle zeigt auf: „Die jüngste Lieferung ist ein einseitiges, radikales, betriebsorientiertes Modell zur Arbeitszeitflexibilisierung, das den 12-Stunden-Tag bzw. die 60-Stunden-Woche zur Normalität macht.“ 

Deshalb gehen wir auf die Straße und wehren uns: Am Samstag, den 30.6.2018 fährt ein Sonderzug nach Wien. Wir rufen euch dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen!  

Aktuelle Informationen findet ihr unter www.neinzum12stundentag.at – eine Anmeldung für die Fahrt nach Wien und die Teilnahme an der Demo am 30. Juni ist telefonisch unter 05522/3553-0 sowie per E-Mail an vorarlberg@oegb.at möglich.

 

 

 

AK/ÖGB